Episode 12 – Der Erste Weltkrieg im Wargaming

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Die Episode wird in der Aufzeichnung fälschlicherweise 11 genannt. Zu Gast waren dieses Mal Denis, Bernhard, Martin, Ralf und Frank.

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Hauptthema Wargaming im Ersten Weltkrieg

Wargaming im Ersten Weltkrieg

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Plattenbau

  • Plattenbautipps von Oliver zur Beplankung: Physalis Früchte in Holzkistchen kaufen und mit Elektroschere in Bretter schneiden
  • Wir lassen den Plattenbau der Grabenplatte im Spieltrieb revue passieren und überlegen, ob die totale Modularität auch für den ersten Weltkrieg sinnvoll ist.
  • Too Fat Lardies Szenarien

Strategien im Ersten Weltkrieg

  • Buchtipp: Der Erste Weltkrieg von H.P. Willmott
  • Buchtipp: Die Panzertruppen Und Ihr Zusammenwirken Mit Den Anderen Waffen
  • Mark IV Panzer in Bovington

Regelwerke

Coole Projekte

  • Spielberichte bei Phantasos Studio mit Ralf (Crusader 68)
  • Frank Beckers Warhammer Quest

Bilder aus Tankreds Sammlung passend zum Thema

Armeemuseum Ingolstadt

Diese Bilder entstanden anlässlich des Spieltrieb Frankfurt Projektes Kaiserschlacht während des Besuchs des Armeemuseums Ingolstadt.

Stab, Kampftruppen und Kampfunterstützungseinheiten der 11. Königlich Bayerischen Infanterie-Division im Februar 1918, Diorama von Jens Najewitz und Maik Rohde im Militärhistorischen Museum Dresden

Zwei sehr bekannte Mitglieder des Sweetwaterforums haben dieses Exponat gebaut, das sehr eindrucksvoll zeigt, wie viele Menschen in einer Infantriedivision waren. Erschreckende Zahl zu diesem Exponat: Die Zahl der Menschen spiegelt auch die durchschnittlichen Gefallenen eines Tages im Jahre 1918 wider.

Stab, Kampftruppen und Kampfunterstützungseinheiten der 11. Königlich Bayerischen Infanterie-Division im Februar 1918, Diorama von Jens Najewitz und Maik Rohde, Foto von Tankred Stab, Kampftruppen und Kampfunterstützungseinheiten der 11. Königlich Bayerischen Infanterie-Division im Februar 1918, Diorama von Jens Najewitz und Maik Rohde dresden_armeemuseum_003

Fotos von Tankred

Grabenplattenbau im Spieltrieb Frankfurt

Mark IV Panzer im Panzermuseum Bovington

Kaiserschlachtpräsentation des Spieltrieb Frankfurts auf der Tactica

Comments 1

  1. Sehr schön, Euch in alter Besetzung wiederzuhören. Obwohl ich auch die anderen Formate sehr mag, kommt das Gespräch in großer Runde einfach am besten rüber. Ich hoffe sehr, Ihr könnt die Schlagzahl wieder etwas erhöhen.

    Ein paar Anmerkungen zum Inhaltlichen:

    Münklers “Der Große Krieg” ist zweifellos ein gutes, im positiven Sinn populärwissenschaftliches Buch. Der Autor kann seine Themen einfach gut, taucht ja auch deshalb öfter in Funk und Fernsehen auf. Münkler ist aber kein gelernter Geschichts-, sondern Politikwissenschaftler. Quellenkritik ist nicht so sein Ding, und das merkt man dem Buch mit seinen Großtheorien und dem entschiedenen “So war’s” auch an. Zum Lesen ist das super und keinesfalls so ermüdend wie “echte” Fachliteratur. Eine (geschichts-)wissenschaftliche Abhandlung kann (und sollte) auch erzählen, aber wichtig ist, darin nachvollziehbar zu machen, wie der Gedanke und damit die Erzählung entwickelt wurde. Darauf verzichtet Münkler mit seinen starken Setzungen, und daran, nicht an irgendwelchen Fehldatierungen und ähnlichen Details, entzündet sich die ernsthaftere Kritik.
    Besser in Worte gefasst hat das z.B. diese Rezension: http://www.sezession.de/43542/herfried-muenkler-der-grosse-krieg-die-welt-19141918.html

    Die Lardies-Regeln sind sicher Geschmacksache, ganz unwidersprochen kann ich die Kritik als Fanboy aber nicht lassen. Z.B. gibt es durchaus Möglichkeiten, sich auch auf freiem Feld Deckung zu schaffen, beispielsweise indem man den Gegner niederhält oder einnebelt und dann mit Stoßtrupps vorrückt. Das finde ich relativ dynamisch – und auch authentischer als Bewegung durch künstlich verkürzte Schussweiten zu erzwingen (wie bei “Bolt Action”). Zugegeben, die Lardies-Regeln sind nicht unbedingt einsteigerfreundlich geschrieben und spielen sich gerade am Anfang recht bräsig. Allerdings finde ich sie keineswegs konventionell, und einiges an Innovation etwa in T&T verdankt sich wohl dem Einfluss der Lardies. Mit Zufallsaktivierung und spontanem Rundenende wird noch fleißig experimentiert: Bei “Chain of Command” beispielsweise wurde das zu einer Art Ressourcenmanagement umgebaut (bestimmte Würfelergebnisse aktivieren bestimmte Einheitentypen). Und daneben gibt’s zahlreiche Improvisationen von Fans, die den Zufallsfaktor z.T. erheblich abmildern (als Beispiel nur: mehrere, kumulativ wirkende Spielzugende-Karten). Vielleicht gebt Ihr dem Spiel abseits der Con-Vorbereitungen ja nochmal ‘ne Chance?

    Zur Herstellerliste möchte ich noch die wirklich hübsch modellierten späten Franzosen sowie die Österreicher von Brigade Games ergänzen, beide Serien überwiegend von Paul Hicks geknetet. Derselbe haut gerade unter dem eigenen Label Mutton Chop Deutsche und Briten für 1914 raus, super Qualität! Bedingt passen dann auch die Russen von Tsuba, ebenfalls von Hicks. Franzosen nach 1914 sind leider echte Mangelware, Scarab ist wirklich hässlich. Einzige Alternative ist noch Woodbine Design Company, eine Unterabteilung von Gripping Beast. Da gibt’s dann neben ANZACs, Briten und Osmanen auch ein paar Franzosen mit dem Casque Adrian.

    Für Anmerkungen zu SAGA wird sich vielleicht noch eine andere Gelegenheit finden. Angesichts der allgemeinen Euphorie verkneife ich mir den Kommentar dazu erstmal. 😉

    Hier endet der Sermon – seht’s als Zeichen, wie anregend die Sendung war. Dafür ganz herzlichen Dank! Ich wünsche Euch ehrlich noch langen Atem für viele weitere Folgen!

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